Gemeinsames Handarbeiten

Die Idee von Hilke, Monica und Gabriela ist es sich in lockerer Runde zu treffen, sich gegenseitig zu unterstützen, zu klönen und sich untereinander besser kennen zu lernen. Los geht es am 05. Oktober um 17:00 Uhr im Feuerwehrhaus der freiwilligen Feuerwehr Eitzendorf, die das Projekt mit ihrem Schulungsraum unterstützt.

Am 10 November kommt Axel Petermann

Eine Gemeinschaftveranstaltung Dörpsverein Eitzendorf e.V. , Alte Schule Magelsen e.V. und dem Gasthaus zur Post

Axel Petermann, Jahrgang 1952, zertifizierter Fallanalytiker (Profiler) – Kriminalist – Autor – Berater

Er absolvierte sodann die klassische Ausbildung bei der Polizei in Bremen und war seit 1975 bis 2014 Angehöriger der Kriminalpolizei. Nach der Ausbildung zum Kriminalkommissar war er u. a. langjähriger Leiter der 1. Mordkommission und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen. In dieser Zeit bearbeitete er eine Vielzahl von Fällen des unnatürlichen Todes bzw. leitete die Ermittlungen bei Tötungsdelikten.

Axel Petermann setzte sich ab 1999 mit den FBI-Methoden des Profilings kritisch auseinander und begann nach einer mehrjährigen Ausbildung zum zertifizierten polizeilichen Fallanalytiker mit dem Aufbau der Dienststelle “Operative Fallanalyse”, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Er vertritt den interdisziplinären kriminalistischen Ansatz des Profilings, wonach der Schlüssel zur Klärung eines Tötungsdeliktes durch die Interpretation der Spuren am Tatort, der Rekonstruktion des Tatgeschehens sowie die Analyse der Opferpersönlichkeit zu finden ist. Da die Auswahl des Opfers und die Tatortspuren auf Entscheidungen des Täters basieren, wird dadurch das Motiv der Tat deutlich und lässt so Rückschlüsse auf dessen Profil zu.

Seit seiner Pensionierung beschäftigt er sich im Auftrag von Angehörigen und Anwälten mit der Aufklärung von ungeklärten Todesfällen.

Petermann war ab dem Jahr 2000 für nahezu zwei Jahrzehnte ständiger Berater des Bremer Tatort und unterstützt Autoren mit kriminalistischen Überlegungen bei ihren Publikationen. Zudem wurden vier seiner Fälle in Frankfurter Tatort-Szenarios mit Nina Kunzendorf und Joachim Król umgesetzt und erreichten ein Millionenpublikum. Weiterhin lehrte er u.a. als Dozent für Kriminalistik an der Hochschule Mittweida, zuvor an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Bremen. 2005 war er Mitbegründer des iFF. – Interdisziplinäres Forum Forensik, ein Zusammenschluss von Fachleuten zur Förderung der Kommunikation zwischen den forensischen Wissenschaften und der Praxis sowie zur Interpretation von Täterverhalten. Im Rahmen der iFF-Tagungen hat Axel Petermann auch wissenschaftliche Literatur herausgegeben. Er ist Mitglied der Autorengruppe Syndikat.